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der Dieter

Als ich meine Wohnung verließ

Sie immer gut abschließ

Es mich nach draußen zog

Der Hausmeister um die Ecke bog

Mit seinem Gewicht

Tief ernst im Gesicht

Rief: Ich solle mal warten

Nicht so schnell starten

Es sähe ja so aus, als wollte ich fliehen

Er wolle mich zur Rede ziehen

In dieser Situation könne er keinen verschonen

Ich würde doch unten wohnen

Und sehen

Wohin die Leute gehen

Die zu frühen und zu späten

Stunden das Haus betreten

Ich wäre zwar ein neuer, aber deutscher Mieter

Machte auf vertraut – er wäre der Dieter

Und seine Aufgabe

Dass er auf alles ein Auge habe

Vor allem auf die dunkel pigmentierten

Die hier so rum marschierten

Von denen doch alle wissen

Dass sie im stehen scheißen und pissen

 

Mir war nicht wohl in meiner Haut

Habe mich aber nicht getraut

Es zu wagen

Etwas zu sagen

Denn er holte weiter aus

Bei dir schläft doch öfter so ne braune Maus

Die hat sogar einen Schlüssel fürs Haus

Aber keinen Meldeschein

Wie kann das sein

Ich habe schon vor Wochen

Die Verwaltung darauf angesprochen

Doch auch die scheint schon unterwandert zu sein

Und lässt ihm mit dem Problem allein

Mit all dem Pöbel umzugehen

Und nach dem rechten zu sehen

 

Ich solle bloß nicht denken

Er würde dem keine Achtung schenken

Er wisse immer was passiert

Weil es ihn interessiert

Heimlichkeiten würden mir nichts nützen

Er hätte die Siedlung zu beschützen

Und ich würde schon sehen

Er wird mit seinen Informationen weiter gehen

Darum sollte ich aufpassen

Und alles unterlassen

Was ihm verdächtig erscheint

Einen schönen Tag noch – er hätte es nicht so gemeint

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