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die Schere

Ich sehe kein erbarmen
Ich bin die Kluft zwischen den Reichen und den Armen
Keine Frage
Ich bin nicht die Waage
Denn der Balken hängt
Weil keiner dagegen lenkt
Zu einer Seite
Der ich den Drehpunkt bereite
Oder je nach Sinn
Die Angel bin
Mein Bedauern
Und auf Änderung lauern
Ist ehrlich und recht
Doch es wird immer mehr zum Gefecht
Von unten nach oben
Die Kämpfe toben
Die oben schweigen
Wollen keine Schwäche zeigen
Während unten sich immer mehr vermehrt
Nicht umgekehrt
Darum gibt es nur noch Gedränge
Und Gezwänge
Arm ist Nußschalen gleich
Reich
Sind die Andern
Die immer weiter nach oben wandern
So hoch gestiegen sind
Über den Wolken weht kein Wind
Man kann es nicht verstehn
Aber von unten droht ein Hurrican
Wenn die untersten los ziehen
Tut die Mitte fliehen
Sonst werden sie überrollt
Keine Achtung wird dem gezollt
Sie können nicht zurück
Versuchen oben ihr Glück
Sie sind inteligent und schlau
Durchbrechen den Verhau
Und durchtrieben
Sie sich nach oben schieben
Wollen an den Kuchen
Beginnen ihn zu suchen
Doch der ist schon verteilt
Dabei haben sie sich so beeilt
Können nur noch Krümel finden
Die lassen sie schnell verschwinden
Nichts mehr für den Rest nun bleibt
Keiner eine Reue zeigt
Denn jeder ist des anderen Wolf
Darum spielen die Reichen Golf

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