JETZT
Man sah
Was geschah
Man spürte
Dass es einen berührte
Man fühlte
Wie es einen umspülte
Es war nicht mehr abzuwenden
Und würde unser Leben beenden
Nicht nur im JETZT
Werden wir in den Tod gehetzt
Das ist erst das Beginnen
Keiner kann ihr entrinnen
Wir haben nur noch einen Feind
Damit ist das Klima gemeint
Es kommt ohne Waffen
Um uns abzuschaffen
Wir haben es gereizt
Immer weiter geheizt
Nicht gefühlt
Dass es nicht mehr abkühlt
Jetzt wird es nicht mehr gut
Fordert seinen Tribut
Das ewige Eis
Wurde zu heiß
Die Inseln sind verschwunden
Viele Länder werden nicht mehr gefunden
Auf manchem Berg
Ist nur noch Platz für einen Zwerg
Wem eine Burg gehört
Glaubte sich ungestört
Doch als das Salzwasser in die Brunnen stieg
Keiner blieb
Alles wurde krasser
Man kämpfte um Gletscherwasser
Aus Neid, hat man auch das verdorben
Viele sind elendig gestorben
Als sich der Hunger ausbreitet
Sich das Verderben ausweitet
Denn wir haben vergessen
Steine kann man nicht essen
Man hat zu lange gewartet
Die Regierungen sind entmachtet
Haben den Wandel verschlafen
Weil sie keine Entscheidungen trafen
Gegen die Lobbyisten
Und verschoben immer wieder die Fristen
Man lebte ungehemmt
Nun wird alles überschwemmt
Man hat nichts gelernt
Sich von der Forschung entfernt
Darum gibt es in einigen 100 Jahren
Keine Nachfahren
Wir haben die Ressourcen nie geschont
Werden dafür jetzt entthront
Wer nicht hören will muss fühlen
Oder die Erde abkühlen
Und zwar JETZT
Wir haben die Natur verletzt
Sie uns zum Feind gemacht
Haben über alle Warner gelacht
Lieber Katastrophenfilme gedreht
Jetzt ist es zu spät

