Kapuzenbewehrt
Wenn er wem eine knallt
Ist die Saat der Gewalt
Aufgegangen
Und es hat der Reigen angefangen
Den keiner beendet
Oder nochmals abwendet
Weil sie sich entfaltet
Und derart gestaltet
Dass nur eins zählt
Es werden Menschen gequält
Und geschlagen
Die es auch nur wagen
Den Anschein zu geben
Sie würden gerne leben
Die sollen dann sehen
Wie sie mit Schmerzen umgehen
Und wir sind immer bereit
Für das ganze Leid
Was man ihnen antun kann
Wenn das Blut begann
Aus Mund und Nase zu laufen
Warum wollen sie nicht raufen
Sich wehren
Warum mit diesen Weicheiern verkehren
Sie sollen ihren Mann stehen
Sonst werden sie zu Grunde gehen
Daran können sie nichts machen
Wenn die Knochen krachen
Und das Blut spritzt
Man schnell wieder flitzt
Wenn die Bullen kommen
Sonst wird man hoch genommen
Die sollen ruhig fluchen
Und nach uns suchen
Sich die Aufzeichnungen anschauen
Doch wir sind abgehauen
Kapuzenbewehrt
Wird die Erkennung erschwert
Und wenn wir wieder auftauchen
Werdet ihr euch auch aufrauchen
Uns nicht fangen
Nur an die Opfer gelangen
Die müsst ihr dann versorgen
Und an jedem Morgen
Kann man dann lesen:
Die sind es wieder gewesen
Man hat keinen Täter gefunden
Denn sie sind verschwunden
Aber man wird weiter fahnden
Und die Taten ahnden
Dann gehen wir vielleicht mal ein
Um bald wieder frei zu sein
Werden aber nie der Gewalt abschwören
Da wir dem Teufel gehören
Darum werden noch viele verrecken
Und sich vor uns erschrecken
Denn ihr habt uns dazu gemacht
Bei Tag und Nacht
Werden wir verkehren
Zu spät um Einhalt zu gewähren

