Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite Blogs RADab

RADab

Als ich auf den Sattel steige
Und los reide
Zuerst fest stelle
Keine Luft in der Pelle
Lass mich nicht lumpen
Beginne zu pumpen
Aber es hat mich kalt erwischt
Als es überall zischt
Alle zwei hatten
Einen Platten
Und keine Wahl
Schieben wurde zur Qual
Um mich herum die Wälder rauschen
Kein Laden zum Schlauchtauschen
Ich langsam verzweifel
Bin tief in der Eifel
Nur Berg und Tal
Und das in Vielzahl
Mich nun der Hunger treibt
Und mir Beeren einleibt
Alles fresse
Jede Vorsicht vergesse
Mir den Magen voll haue
Was wohl nicht verdaue
Es schnell wieder sehe
Es war wohl Schlehe
Die nun tropft
Man nicht mehr abklopft
Feucht in meine Kleidung kriecht
Die nicht mehr so gut riecht
Zurück auf die Strasse lenke
Und so denke
Wenn jetzt ein Bus käme
Ich den nähme
Nach einer Haltestelle Ausschau halte
Ich plötzlich hin knallte
Habe beim gehen
Den Graben übersehen
Das Rad auf mich fällt
Mich unten hält
Noch total benommen
Aus dem Graben geklommen
Verdammt
Jetzt auch noch beschlammt
Damit nicht genuch
Dazu gestrenger Geruch
Endlich Halte erreicht
Die Zeit verstreicht
Sehe den Bus kommen
Rad auf die Schulter genommen
Die Tür aufschwingt
Der Fahrer abwinkt
„Draußen bleiben
Wieder aussteigen
Vielen Dank
Zu großer Gestank“
Ich mit den Tränen ringe
Mich nicht zu weinen zwinge
Laut nach „Mutti“ ruf
Die mich Stinker erschuf
Kam wie geflogen
Um die Ecke gebogen
Mit ihrem SUV-Schlitten
Sind wir nach Hause geritten

Artikelaktionen
Anmelden


Passwort vergessen?
Diese Seite wurde schon
221
mal aufgerufen.