Sein
Das Gefühl was bleibt
Und die Ohnmacht übersteigt
Ist das allein
Sein
Dass jemand geht
Nicht mehr neben einem steht
Sich entzieht
Man ihn nicht mehr sieht
Und die Fragen die man stellt
Ins Spiegelbild fällt
Durch die Scherben verletzt
Man durch sein Leben hetzt
Um den Faden zu finden
Ihn wieder zusammen zu binden
Um sich an ihm lang zu tasten
Nicht mehr zu fasten
Hunger zu bekommen
Nicht in Trübsal zu verkommen
Und Schmerzen zu meiden
Nicht weiter zu leiden
Sondern an die Sonne zu gehen
Um wieder den Horizont zu sehen
Der sich immer verschiebt
Weil das Leben einen liebt

