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Tag und Nacht

Ich war aufgeregt

Und hatte aufgelegt

Sie war zu schnell dran

Ich vergaß meinen Anfang

Hatte vorher alles aufgesagt

Doch dann nicht zu sagen gewagt

Dass sie mich eigentlich nicht kennt

Ich sei der Typ, der immer hinter ihr her rennt

 

Bei Tag und bei Nacht

Gebe ich auf sie acht

Habe überall meine Spione

Ich weiß wo sie wohne

Habe sie heimlich fotografiert

Nur zum Ansprechen habe ich mich geziert

In meinem Zimmer in jeder Ecke

Auch an der Decke

Habe ich Sachen von ihr verewigt

Nur der direkte Kontakt ist noch nicht erledigt

Meine Freunde halten mich für krank

Ein Mann wie ein Schrank

Doch ohne Mut

So ginge das nicht gut

Und sie hatten Recht

Ich fühlte mich schlecht

Denn ich bin so ausgerastet

Als ich sah, dass sie jemand betastet

Habe ihn dafür erschlagen

Wie konnte sie es wagen

Unter meinen Augen

Ließ sie jemanden an ihren Lippen saugen

Er drückte sie dabei an die Wand

Unter ihrem Pulli verschwand seine Hand

Und sein Knie

Auch irgendwie

 

Bin aus dem Gebüsch vorgeschnellt

Habe ihm zwei drei gepellt

Seinen Kopf gegen die Mauer geknallt

Es gab einen Spalt

Sie angeschrieen

Dass wäre nicht so schnell verziehen

Sie in die Sträucher gezogen

Sie hochgehoben

Ihr den Rock hochgeschoben

Wollte es jetzt wissen

Ihr den Slip zerrissen

Den Mund zugehalten

Mein Schwanz verschwand in ihren Spalten

 

Als sie sich nicht mehr regte

 Und nicht bewegte

War ich gekommen

Habe ihre Hand genommen

Sie hat nicht mehr reagiert

Was war passiert

Ich hatte Rot gesehen

Und sie tot gehen

Gelassen

Konnte es nicht fassen

Sie auf den Armen trug

Als man mich niederschlug

Mit einem Mannschaftswagen

Musste man mich wegtragen

Der Richter hatte keine Fragen

 

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