Verbrannt - burnout
Verbrannt
Verrannt
Dazu verdammt
Es weiter zu ertragen
Um sich zu fragen
Was man hier noch will
Hält man still
Wartet, wie das Kaninchen vor der Schlange
Einem wird vor lauter warten bange
Hofft, dass das Gift nicht wirkt
Und man nicht stirbt
Hat man den Kampf aufgegeben
Denn man sieht sein Leben
In der Eieruhr
Im Sand gibt es keine Spur
Die sich eingräbt
Und einen weiter trägt
Es bleibt der Staub
Von brechendem Laub
Der Herbst den Winter erreicht
Und man nicht mehr ausweicht
Die Last einen erdrückt
Einem nichts mehr glückt
Und man es doch so nötig hätte
Das einer einen rette
Man die Tür schließt
Bis kein Blut mehr aus den Adern fließt
Und die Seele steigt
Man ihr den Himmel zeigt
Und ist schwerelos
Wie in Abrahams Schoß

