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Menschengespenster

Ich habe die Zeit vergessen
Woran wird sie gemessen
An dem was war
Oder gar
An dem was kommt
Jetzt und promt
Eingeschworen
Und verloren
Bin ich auf der Suche
Schnell eine Reise buche
Ins Nowhereland
Wo ich mich gern befänd
Da, wo es keine Grenzen gibt
Man sich jeden Tag neu verliebt
Ohne Mißgunst und Reue
Immer aufs neue
Sich erfreut
Nie das Gestern bereut
Und das Morgen
Bringt auch keine Sorgen

Wie ich das Hier hasse
Alles am liebsten verpasse
Nicht komme und nicht gehe
Keine Frage verstehe
Bin wie Staub
Auf den Ohren taub
Möchte kein Wissen aufsaugen
In den Augen anderer nichts taugen
So dass man mich meidet
Sich an mir insgeheim weidet
Und beneidet

Jetzt stehe ich hier
Bin alleine mit mir
Schaue aus dem Fenster
Sehe draussen die Menschengespenster
Wie sie vorbei ziehen
Irgendwem entfliehen
Einem Phantom hinterher jagen
"Warum" darf man sie nicht fragen
Weil sie das irritiert
Und man den Anschluß verliert
Sich vor Verdruß
Entscheiden muss
Entweder für den Mammon
Oder Jambon

Vielleicht auch Jamón

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